Es ist die Zeit der Superlativen

Egal aus welchen Quellen man seine Nachrichten bezieht, es kommen immer mehr Superlativen im Wortschatz der Redakteure zum Einsatz, so ist die Rede von Weltkrieg, Atomkrieg, Massenvernichtung, Zusammenbruch der Wirtschaft, Tod durch Corona und und und...

Nach meiner persönlichen Erfahrung die ich mit der Medienlandschaft machen konnte, ist alles nur halb so dramatisch wie es uns die Sensations-Nachrichten glauben machen wollen. Und wie so oft, geht es lediglich darum, das bestimmte Strömungen versuchen schwierige und komplexe Zustände für die Durchsetzung eigener Ziele zu nutzen. Aber seien wir doch mal ganz ehrlich, das ist ja auch ein Stück weit vollkommen normal.

So auch: Action-Movies finden wir toll, würde der Streifen jedoch den Helden im realen Alltag zeigen, wären wir schon nach 10 Minuten gelangweilt und würden das Programm wechseln - Menschen lieben Sensationen und verschlingen solche reißerischen Nachrichten - leider.

In den letzten Jahren habe ich daher immer mehr das Gefühl, das die Menschen ihren gesunden "Menschenverstand" verlieren, da sie viel zu sehr mit Luxusproblemen eingelullt sind. Bei der Bewertung von aktuellen Nachrichten sollte man den "Common Sense" walten lassen und zudem ausreichend zwischen den Meldungen interpolieren. Zudem sollte man sich dringend vor Augen halten, das sich viele Menschen in einem hochmanipulativen Web, dem Internernet, über das Tagesgeschehen informieren.

Natürlich dürfen wir darüber nicht vergessen, das die Nachrichten durchaus einen realen Sachverhalt aus unserer Umgebung und Gesellschaft darstellen, jedoch sollten wir nich 100% Wahrheitsgehalt unterstellen und die Dramatik etwas außer acht lassen - dann gelangen wir zu einem guten Bild der Lage.